Münsterland/Okarararara. In der Suppenküche von Okararara steht ein neuer Küchenherd. Das Essen für die Schulkinder, die mittags hierherkommen, kann jetzt schneller und energiesparender zubereitet werden. Die Spende des SI-Clubs Münsterland-West ist angekommen in Okarara, einem 4000-Einwohner-Dorf im nördlichen Namibia, wo „steps for children“ aktiv ist. Die Stiftung will durch Bildung die Armutsgrenze zu durchbrechen: Kleinkinder werden betreut, Vorschul- und Schulkinder unterrichtet, mit einem Mittagessen versorgt und nachmittags bei den Hausaufgaben unterstützt.  Emma Hofste, Nichte einer Clubschwester, hat nach dem Abitur bei „steps for children" in Okakarara gearbeitet, auch in der Nachmittagsbetreuung und in der Suppenküche. Nach zwei Monaten kehrte sie erschöpft, aber begeistert zurück: „Hier kann man wirklich etwas bewirken.“

Mit der Spende des SI-Clubs Münsterland-West wurde unter anderem auch eine Schubkarre angeschafft. Sie leistet gute Dienste bei der Feldarbeit: Die Gemeinde hat der Stiftung zwei Hektar Land zur Verfügung gestellt; hier werden Gemüse und Olivenbäume angebaut - mit dem Erlös sollen mittelfristig eine Eigenversorgung der Kinder und die finanzielle Unabhängigkeit der steps-for-childen-Angebote erreicht werden. Diesem Zi
el dient auch ein Gästehaus, das Touristen anmieten können.

Dieser Grundgedanke bei steps for children hat die Soroptimistinnen besonders angesprochen: „Die Projekte befähigen die Menschen, unternehmerisches Denken und Handeln zu lernen mit der Aussicht, eigenes Einkommen zu erwirtschaften und unabhängig von fremder Hilfe zu werden“, sagt Janina Zierer. Die Soroptimistin lernte „steps for children" im Oktober 2017 bei einer Namibia-Reise kennen und stellte den Kontakt mit dem Club her.



 


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